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Hochbeete im Schulhof

 

Ein Hochbeet ist ein Gartenbeet, das auf höherem Niveau angelegt wird. Als Aufbaumaterial eignet sich von unten nach oben: Strauchschnitt, Laub, Grasschnitt, Küchenabfälle, Gartenabfälle, reifer Kompost und Erde. Es gibt mehrere Gründe, warum sich der Aufwand dieser Anlage lohnt:
 

  • Arbeitserleichterung - kein Bücken bei der Arbeit.

  • Nährstoffreicher Boden - Nährstoffarme, für die Bepflanzung ungeeignete Böden können umgangen werden.

  • Frühere und vor allem reichere Ernte, da durch den dauernden Verrottungsprozess im Beet Wärme entsteht. Daher besteht auch die Möglichkeit, frostempfindlichere Pflanzen über den Winter zu bringen.

 

 

Was wächst auf den Hochbeeten?


Es wachsen hier allerhand Heilkräuter, wie zum Beispiel Salbei, Thymian, Johanniskraut, Wermut, Pfefferminze, Zitronenmelisse, Frauenmantel, Königskerze und noch vieles mehr.
 

Die Lehrlinge aus dem Bereich Drogeriefachhandel und Pharmazeutisch kaufmännische Assistenten und Assistentinnen können hier die Heilpflanzen kennen lernen und so manches für ihre Herbarien verwenden.

 

Seit wann gibt es die Hochbeete?

 

Im Oktober 2012 wurden im Rahmen einer Projektwoche der Berufsschule Handel und Reisen zum Thema „Nachhaltigkeit“ die Hochbeete gebaut.

 

In Kooperation mit den Tischlern wurde Lärchenholz bestellt, ein heimisches Holz, das wegen seines hohen Harzgehaltes seit Jahrhunderten für Holzaufbauten im Freien verwendet wird. Die Bretter wurden gesägt, gehobelt, gefräst und anschließend zusammengebaut. Zu Beginn der Projektwoche standen drei große Kisten im Schulhof – bereit zur Auffüllung. Die Beete wurden zuerst mit Teichfolie ausgekleidet, als Schutz vor Verrottung des Holzes und als zusätzliche Isolationsschicht, außerdem erfüllt diese Folie einen gewissen Schutz vor Austrocknung, wenn im Sommer die Beregnung nicht ausreichend sein sollte.

 

Anschließend wurden die Beete von Drogerie- und Apothekenlehrlingen mit Strauchschnitt, Laub und Erde eingefüllt. Das Stadtgartenamt stellte dafür das Material zur Verfügung, die Hausverwaltung unterstützte durch die Bereitstellung von allerlei Gartengerätschaften!

 

Krönung war dann das Setzen der ausgewählten Pflanzen. Neben der gärtnerischen Arbeit stellten Schüler und Schülerinnen eine Kräuterbroschüre zusammen. Diese wurde dann in professioneller Art von Lehrlingen der Berufsschule für Chemie, Grafik und gestaltende Berufe gestaltet, gedruckt und gebunden.

 

 

Kooperationsprojekt zwischen drei Berufsschulen:

 

BS für Handel und Reisen

Mag. Ingrid Fischer  

Mag. Cornelia Gereben

Mag. Karin Pfeiler

Mag. Karin Kurz-Czech (Projektleitung)

Dr. Irene Stursa (Projektleitung)

 

BS für Holzbearbeitung und Musikinstrumentenerzeugung

Thomas Klaudinger

BOL Dipl. Päd. Ing. Peter Kohlros

 

BS für Chemie, Grafik und gestaltende Berufe

Gabriele Barbara Paganotta, MA

Nina Windisch

Christoph Hawlik

Patryk Sobolak

 

Dieses Projekt wurde 2013 beim Projektwettbewerb "we.do.it" des KUS ausgezeichnet und gewann 300 €

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von links nach rechts: Aishe SELIMI, Aneta MACUGOWSKA, Monika ANDELIC, Alexandra JURIC

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Sandra VASIC, Andrea SAPINA, Sandra MARGIC, Tugce DINC, Katharina PATRY, Gordana JOVANOVIC, Arta MUSLIJI, Cansu EYÜPOGLU

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Unsere Hände sind zwar

Unsere Hände sind zwar

schmutzig ... aber die Arbeit zahlte sich aus :-)

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